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Blutspende in Lorsch

Mit 75 Litern Blut viele Menschenleben gerettet

 

Helene und Klaus Schneller waren zusammen 150 Mal Blut spenden

 

Trotz Ferien war es ein guter Termin, so das Fazit der Lorscher DRK-Bereitschaftsleiterin Karin Brand. 242 Blutspender waren erschienen, darunter 18 Erstspender, von denen jeder einen halben Liter Blut spendete. Dabei gab es mit Ralf Alexander (50), Monika Hackl (25), Simone Niemeier (10) und Julia Häusler (10) nur vier klassische Jubiläen. Karin Brand überreichte den Jubilaren nicht nur eine Ehrenurkunde des Roten Kreuzes und eine Nadel mit der entsprechenden Zahl der Blutspenden, sondern auch noch eine Tafel Schokolade und eine Flasche Wein. Viel interessanter war aber, dass zahlreiche Mehrfachspender gekommen waren, teilweise mit an die 100 Spenden. Ganze 150 Mal hatten dabei Helene und Klaus Schneller aus Einhausen gespendet. Helene Schneller hatte 35 und Klaus Schneller 115 Mal Blut gespendet. Das waren 75 Liter Blut zur Rettung von Menschenleben, wie Karin Brand lobend erwähnte. Pro Tag werden in Hessen und Baden-Württemberg rund 3000 Blutspenden benötigt. 26 Helferinnen und Helfer waren im Einsatz und sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Da war zum einen das medizinische Personal des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg/Hessen, das sich um das eigentliche Blutspenden kümmerte. Zum anderen waren es aber auch die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die für Getränke sorgten, um den Blutkreislauf anzukurbeln, die „Taxidienste“ übernahmen, die die Statistik führten, Schokolade verteilten und die für Kaffee und Kuchen sorgten zur Stärkung der Spender. Als besondere Leistung wurden außerdem Nudeln mit Tomatensoße, mit Bolognese- oder Schinkensahnesoße angeboten. Und zum Nachtisch gab es einen kleinen Vanille- oder Schokopudding. Dem aufmerksamen Besucher fiel auf, dass zahlreiche junge Gesichter beim Roten Kreuz zu sehen waren. Das liegt unter anderem an der Neuorganisation des Lorscher DRK in die Bereiche „Betreuung und Soziales“ und den „Sanitätsdienst“. Thomas Knecht ist der Bereitschaftsleiter, der sich hauptsächlich um den Sanitätsdienst kümmert. Das sind ehrenamtliche ausgebildete Menschen, die bei verschiedenen Veranstaltungen im Notfall „Erste Hilfe“ leisten können. Wer Interesse hat, dabei mitzumachen und sich zum Sanitätshelfer ausbilden zu lassen, der kann sich melden bei Thomas Knecht, Telefon 0170/2920326. Wer dem DRK ansonsten helfen will, kann das mit einer Spende tun. Es fehlen noch 4500 Euro für die Anschaffung eines Einsatzfahrzeuges (Anschaffungspreis 21.000 Euro) für die „First Responder“. Das sind ausgebildete weibliche und männliche Rot-Kreuz-Helfer vor Ort (HVO), die bei Unfällen aller Art, wenn Menschenleben in Gefahr sind, möglichst schnell zu Hilfe eilen, um Verletzte zu versorgen und Leben zu retten. Wer dem Roten Kreuz eine Spende zukommen lassen will, kann dazu das Konto 2087393 bei der Sparkasse Bensheim, BLZ 509 500 68 nutzen, Kennwort „HVO“. Auf Wunsch wird auch eine Spendenquittung ausgestellt. Der nächste Blutspendetermin in Lorsch ist am 27. Juli 2010.
 
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