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Hilfstransport

Krankenhausbetten und Rollstühle für Rumänien

 

DRK Lorsch übernimmt wieder einen Hilfstransport

Zu den zahlreichen Aufgaben, die das Lorscher Rote Kreuz übernommen hat, gehört auch die Hilfe für Rumänien, insbesondere für die Bewohner des Ortes Bucea im Kreis Cluj (Klausen). Dorthin gab es nach der Öffnung des Eisernen Vorhangs Anfang der Neunziger Jahre gute Kontakte, die auch gepflegt wurden. Kontaktmann war und ist der „Multifunktionär“ Pfarrer Mirca Dejeu, der über gute Kontakte ins Ausland verfügt und auch italienisch und französisch spricht. Er ist nicht nur Pfarrer, sondern auch eine Art Ortsvorsteher und Vorsitzender des dort gegründeten Ortsvereins des Roten Kreuzes.

Nach Rumänien wurde nicht nur 1995 ein großer Lastzug mit Hilfsgütern geschickt, um der verarmten Bevölkerung zu helfen, dort entstanden auch richtige Freundschaften, vor allem mit den Familien Brunnengräber und Diehl. Diese organisierten im Laufe der Jahre immer wieder Transporte mit allem was gebraucht wurde, zum Beispiel Bekleidung, Bettwäsche, Fahrräder, Nähmaschinen, Geschirr oder auch medizinische Geräte und Geld. Pfarrer Mirca Dejeu verteilte die Hilfsmittel an bedürftige Menschen, unterstützt von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Es wurde sogar ein Gemeindehaus  mit Sozialstation  erbaut, auch dank der finanziellen Unterstützung des Katholischen Frauenbundes und Spenden der Lorscher Bevölkerung. Es gab immer wieder gegenseitige Besuche und selbst Bürgermeister Klaus Jäger war zur Einweihung des Gemeindehauses mit in Rumänien. Pfarrer Mirca Dejeu, der unermüdlich für die Verbesserung der Lebensumstände in seiner Gemeinde unterwegs ist, weilte auch schon öfters in Lorsch. Zur Zeit ist er auch wieder hier, fährt aber noch diese Woche zurück, zusammen mit einem DRK-Transporter, der von Daniel und Gerda Brunnengräber gefahren wird. Der ist voll gestopft mit Bekleidung für die Einwohner von Bucea, für das dortige Rote Kreuz, mit Fahrrädern und Rollstühlen, die Jakob Diehl repariert hat. Dazu kommen zwei Krankenhausbetten, Krücken für Gehbehinderte, medizinische Utensilien, ein Nachtstuhl, Inkontinenzvorlagen, Töpfe zum Einkochen von Obst- und Gemüse und einige andere Kleinigkeiten, die dort benötigt werden. Zahlreiche Lorscher haben geholfen, auch die Chirurgische Fachklinik und ein Bensheimer Sanitätshaus haben Gegenstände gespendet. 18 bis 20 Stunden dauert die Fahrt, die allerdings in Ungarn für eine Übernachtung bei Freunden unterbrochen wird. Insgesamt werden Gerda und Daniel Brunnengräber wahrscheinlich zehn Tage unterwegs sein.

Rumaenienhilfe

Unser Bild zeigt die Beladung des DRK-Transporters mit einem elektrischen Rollstuhl, v.l., Daniel Brunnengräber, Pfarrer Mirca Dejeu, Gerda Brunnengräber und Jakob Diehl. ML/BILD: WEINBACH

 

 

 
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