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Rot - Kreuz- Uhr für Karlheinz Boll

Besondere Ehrung bei der Blutspende...

 

Mit nur 180 Blutspendern, darunter 12 Erstspender, war die Bilanz bei der Blutspendeaktion am letzten Freitag in der Nibelungenhalle nicht so zufriedenstellend wie bei vorangegangenen Terminen.

Im Schnitt gibt es immer um die 200 Blutspender, äußerte Einsatzleiter Stephan Thomas.

Es gab aber bei diesem Termin zumindest eine ganz besondere Ehrung.

Karlheinz Boll, 66 Jahre alt, Ehrenvorsitzender des Männergesangvereins Germania, spendete zum 100. Mal sein Blut.

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Angefangen mit dem Blutspenden hatte er im Jahr 1968, weil er anderen Leuten helfen wollte, sagt er.

Dazu komme, dass bei jeder Blutspende auch eine Art Gesundheitscheck durchgeführt werde.

Das Blutspenden sei ihm auch immer gut bekommen. Diese 100. Spende brachte ihm nicht nur die Goldene Ehrennadel des DRK ein, überreicht vom Vorsitzenden Klaus Jäger, Einsatzleiter Stephan Thomas zeichnete ihn auch mit einer Ehrenurkunde aus und es gab ein Weinpräsent.

Edgar Best, Werbereferent des Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen, hatte auch noch eine silberne Armbanduhr mit eingraviertem Kreuz und dem Namen des Spenders mitgebracht. Dies sei eine ganz besondere Ehrung, sozusagen eine Uhr für sonntags, meinte er bei der Übergabe.

Für zehnmalige Spenden wurden Michael Heuss und Uwe Schüller ausgezeichnet.

Fünfzig Mal hatten Margarete Busch und Annemarie Weigold ihren Lebenssaft gespendet. Die 68jährige Annemarie Weigold, die in Bensheim wohnt, aber immer in Lorsch zum Blutspenden geht, hat vor dreißig Jahren damit begonnen. Damals sei ihre Mutter sehr krank gewesen und habe Bluttransfusionen benötigt. Das habe sie veranlasst selbst zur Blutspende zu gehen.

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Für alle Blutspender gab es einen kleinen Imbiss mit Kaffee und Kuchen aber auch mit Wurst, Käse und Erfrischungsgetränken. Darüber hinaus erhielt jeder Spender eine Tafel Schokolade.

Vier Blutspender, die einen Erstspender mitgebracht hatten, erhielten als Geste der Anerkennung einen DRK-Rucksack. Von dem Angebot eines Reiseweckers für Mehrfachspender hatte niemand Gebrauch gemacht. Es werde aber auch in Zukunft  wieder eine interessante Werbeaktion geben, versicherte Werbereferent Edgar Best.

Dass eine Blutspendeaktion viel Arbeit mache, listete Einsatzleiter Stephan Thomas auf. Dazu gehöre nicht nur das Aufstellen und Abräumen der Liegen in der Halle, das Zubereiten des Imbisses, Spülen des Geschirrs und die Betreuung der Blutspender, dazu gehöre auch die Registrierung der Spender und das Aufstellen und Abräumen der Plakatständer.

So haben 22 Mitglieder des Lorscher DRK an diesem Tag über 140 Arbeitsstunden geleistet.

 
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