Start News 80-jähriges Jubiläum der OV Lorsch
80-jähriges Jubiläum der OV Lorsch

 Anlässlich des 80-jährigen Bestehens unserer Ortsvereinigung gab es am 16. September eine Feierstunde im Paul-Schnitzer-Saal. Hier der Bericht vom Bergsträßer Anzeiger:

 

 "Die Rahmenbedingungen stehen in Lorsch auf Geschichte", begann Landrat Matthias Wilkes in seiner Eigenschaft als erster Vorsitzender des DRK Bergstraße die Festrede zum 80-jährigen Bestehen der DRK-Ortsvereinigung Lorsch im Paul-Schnitzer-Saal. Lorsch werde im Jahr 2014 bereits 1250 Jahre alt. "Damals ist Berlin noch eine Sumpflandschaft gewesen."

Wilkes erinnerte an die Schlacht von Solferino, die der Anlass für Henri Dunant gewesen war, das Rote Kreuz zu gründen. Am 5. Juni 1932 wurde das Rote Kreuz in Lorsch gegründet. Angesichts der Tatsache, dass es ein Jahr vor der Machtergreifung der Nazis und des folgenden schrecklichen Krieges gewesen war, sei das ganz schön mutig gewesen.

Bürgermeister Huba habe zu den Gründern gehört und war erster Vorsitzender geworden.

Das Lorscher DRK zeichne sich durch Kontinuität aus, so Wilkes. Seit dem Kriegsende habe es erst drei Vorsitzende gegeben, die jeweiligen Bürgermeister. Aus der damaligen "Sanitätskolonne" seien zwei Bereitschaftsgruppen geworden. Eine Sanitätsbereitschaft und eine Gruppe für Betreuung und Soziales.

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Von Beginn an engagierten sich die DRK-Mitglieder ehrenamtlich, stünden bereit zu helfen bei Sportveranstaltungen, Vereins- und Kinderfesten, seien aktiv im Freibad, bei Seniorennachmittagen, führten Blutspendetermine und Altkleidersammlungen durch.

Sie hätten den Hessentag in Lorsch gemeistert und in Kooperation mit der Siemens-Schule einen Sanitätsdienst für Schüler initiiert. Beispielhaft seien ihre Hilfstransporte nach Rumänien. Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs habe das DRK versucht, die Lebensverhältnisse der Menschen in einem benachteiligten Land zu verbessern. Vor allem dem Ort Bucea hätte das DRK geholfen, bis hin zu einem Kulturhaus mit Sanitätsstation. Zum Dank seien die Initiatoren Gerda und Daniel Brunnengräber und auch Klaus Jäger zu Ehrenbürgern ernannt worden.

Wilkes lobte unter anderem Irmgard Brunnengräber, die 31 Jahre lang Bereitschaftsführerin war. Bürgermeister Georg Werner sei 32 Jahre Vorsitzender gewesen und viele andere seien auch jahrelang aktiv dabei, so etwa Wanda Diehl, die 27 Jahre das Amt der Schriftführerin inne hatte. Der Festredner vergaß auch nicht das erste eigene (gebrauchte) Einsatzfahrzeug mit dem Spitznamen "Rostel". An ihm habe der Zahn der Zeit genagt.

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Jugend und Senioren eingebunden

In der Gründungszeit hätten Frauen keine Rolle gespielt. Das habe sich heute geändert. Jetzt gebe es die Gruppe Betreuung und Soziales und die Sanitätsgruppe. Seit 35 Jahren existiere ein Jugendrotkreuz, seit 1956 gebe es in Lorsch Blutspendetermine und seit 1984 habe das DRK eine Seniorengymnastikgruppe gegründet. Die Ausrüstung der Bereitschaftsdienste sei, auch mit viel Eigenhilfe auf den modernsten Stand gebracht worden.

Die Ortsvereinigung habe ein Wir-Gefühl entwickelt und es sei ihr gelungen, die Zahl der Aktiven seit 2006 auf 50 zu erhöhen. Das sei beispielhaft für andere Ortsvereinigungen. In Lorsch habe sich ein Team entwickelt. 130 Notfalleinsätze pro Jahr seien Zeugnis für Hilfe, für Menschlichkeit. Möglich geworden sei die gute Entwicklung des Lorscher DRK auch durch zahlreiche Sponsoren, lobte Wilkes. "Das Lorscher Rote Kreuz ist zum 80-jährigen Bestehen sehr gut aufgestellt. Dafür danke ich allen ehrenamtlichen Helfern", so Wilkes.

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